Pressemitteilung des Freundeskreises Lichtentaler Allee e.V. – Initiative Weltkulturerbe vom 27.01.2026
Der Freundeskreis Lichtentaler Allee sieht die geplante Vergabe der Vermarktung und des Managements des Kurhauses Baden-Baden an einen Großgastronom mit großer Aufmerksamkeit und Sorge.
Das Kurhaus ist nicht nur ein Gebäude
Das Kurhaus ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein zentraler Bestandteil des historischen Kur- und Kulturerbes unserer Stadt – und als wesentlicher Teil des Gesamtbildes rund um die Lichtentaler Allee, Kurgarten und Kulturlandschaft prägend für Identität, Aufenthaltsqualität und den internationalen Ruf Baden-Badens.
Bei der Vergabe, nicht nur der Gastronomie, sondern auch des Management des Hauses, muss der Charakter des Kurhauses dauerhaft gesichert bleiben:: verlässlicher Zugang, kulturelle Nutzung, transparente Instandhaltung sowie die konsequente Bindung an Denkmalschutz, Welterbe-Anforderungen und städtebauliche Leitlinien. Entscheidend ist zudem, dass die Entwicklung nicht zu einer schleichenden Verdrängung gemeinwohlorientierter Veranstaltungen führt oder die gewachsene Verbindung zwischen Kurhaus, Kurgarten und Lichtentaler Allee schwächt.
Wir fordern Transparenz und eine breite öffentliche Debatte über die Vergabe
Der Freundeskreis Lichtentaler Allee plädiert daher für maximale Transparenz, klare vertragliche Garantien und eine breite öffentliche Debatte, bevor langfristige Entscheidungen getroffen werden. Baden-Badens „gute Stube“ gehört in ihrer Funktion und Ausstrahlung in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern – und soll auch künftig ein offener Ort der Kultur, Begegnung und Kurtradition bleiben.
Baden-Baden, den 27.1.2026
Prof. Dr. Bernd Gussmann (Vors.)
Neu: Der Freundeskreis Lichtentaler Allee ist nun auch per WhatsApp erreichbar:
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